KINOPROGRAMM


Hier präsentieren wir die Filme für den Zeitraum März bis Mai 2020.

Die Veranstaltungsorte & Eintrittspreise:

- KIAM Galerie, Wienerstraße 1, 3300 Amstetten
Eintritt: € 7,- für Erwachsene, € 4,- für SchülerInnen und Studierende
Reservierung: <Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, zum Ansehen müssen Sie in Ihrem Browser JavaScript aktivieren.>

- Rathaussaal Amstetten, Rathausstraße 1, 3300 Amstetten
Eintritt: € 7,- für Erwachsene, € 4,- für SchülerInnen und Studierende
Keine Reservierung möglich!

Legende:

dF = deutsche Fassung
OmU = Originalfassung mit deutschen Untertiteln





ZAMA-Zama Zama Zoom

ZAMA

Dienstag, 07. 04. (OmU) | Mittwoch, 08. 04. (OmU) | 19.30 Uhr in der Galerie KIAM
Drehbuch u. Regie: Lucrecia Martel, Argentinien, 2017, 115 min.

Mit Zama adaptierte die Regisseurin den gleichnamigen, 1956 erschienenen Romanerstling ihres Landsmannes Antonio Di Benedetto (1922–1986), zugleich dessen Hauptwerk; ein großer existenzialistischer Roman und eines der Meisterwerke der argentinischen Literatur.

Angesiedelt ist die Geschichte Ende des 18. Jahrhunderts in Asunción, Paraguay, in einem äußerst bescheidenen Außenposten der spanischen Kolonialverwaltung. Hier verrichtet der Offizier Don Diego de Zama (Daniel Giménez Cacho) seinen Dienst. Er ist ein Americano, einer, der von den spanischen Eroberern zwar abstammt, doch bereits in den Kolonien geboren wurde. Und er ist ein Wartender! Er wartet nämlich auf seinem ungeliebten Posten an diesem ungeliebten Flecken Erde auf einen Brief des Königs von Spanien, der ihm die erhoffte Versetzung in eine aufregendere, kultiviertere Gegend und wenn möglich auch gleich noch eine Beförderung bringen soll. Zama will zu seiner Frau und seinen Kindern, und er will noch einmal von vorne anfangen. Und weil er so dringend weg will, hat er Angst, dass ein Fehlverhalten seine Versetzung gefährden könnte. Deshalb führt er alle Befehle aus, die ihm die zuständigen Gouverneure erteilen. Er murrt nicht, er macht einfach.
Doch die Gouverneure kommen und gehen, und Zama bleibt und wartet und hofft. Es will sich kein Brief des Königs einstellen. Und über das Hoffen und Warten vergeht Zamas Leben. Als er irgendwann die Warterei satt hat, tritt er einer Söldnergruppe bei, die hinter einem gefährlichen Banditen herjagt.

In Zamas Verweigerung, das Hier und Jetzt seiner Existenz als seine Lebensgegenwart anzunehmen, spiegelt sich ein schizophrenes Dasein, ein Dasein, das seine historischen Wurzeln nicht anerkennt, das immer woanders sein will und das darüber sinnlos verrinnt.

Visuell wie akustisch betörend ist Zama weniger eine korrekte Darstellung eines dunklen Kapitels der Kolonialgeschichte, sondern mehr ein Versuch, der Vergangenheit mit den Mitteln der Absurdität beizukommen. Ein kurioses, cineastisches Meisterwerk!

„Genial, verblüffend!“ (Libération)

„Ein optisches und akustisches Feuerwerk!“ (Neue Zürcher Zeitung)

Foto: © Filmgarten







DIE KUNST DER NÄCHSTENLIEBE-Die Kunst der Nächstenliebe / Les Bonnes Intentions Die Kunst der Nächstenliebe / Les Bonnes Intentions Zoom

DIE KUNST DER NÄCHSTENLIEBE

Dienstag, 14. 04. (dF) | Mittwoch, 15. 04. (OmU) | 19.30 Uhr in der Galerie KIAM
Regie: Gilles Legrand, Frankreich, 2019, 103 min.

Mit scharfer Zunge und noch schärferem Blick geht Regisseur Gilles Legrand der neuen Liebe zur Moral auf den Grund und schafft eine raffinierte Komödie über die Natur des Helfens.

Die Pariserin Isabelle (Agnès Jaoui) lebt mit ihrem aus Bosnien stammenden Ehemann Ajdin (Tim Seyfi) und den gemeinsamen Kindern Zoé und Paul in gutbürgerlichen Verhältnissen. Sie ist eine sehr engagierte Frau und hilft für ihr Leben gern. Daher arbeitet sie für gemeinnützige Einrichtungen und hastet oft von der Kleidersammelstelle zum Flüchtlingslager und dann weiter ins Sozialzentrum.
Die Alphabetisierungskurse, die sie dort anbietet, sollen den Teilnehmern dabei helfen, durch bessere Sprachkenntnisse einen Job zu finden. Ihre Schüler können ihren Methoden zwar nicht immer folgen, aber Isabelle ist ein wandelndes Helfersyndrom, und ihre Klasse hat sie als überfürsorgliche Beschützerin akzeptiert.
Isabelles Engagement nimmt allerdings streitbare Züge an, als die neue Lehrerin Elke mit ihren modernen pädagogischen Methoden deutlich mehr Erfolg zu haben scheint als sie. Sie verfällt auf noch größere Anstrengungen, um ihre Bereitschaft zur Wohltätigkeit zu zeigen und lässt sich auf ein waghalsiges Abenteuer ein: Sie bringt den phlegmatischen Fahrlehrer Attila (Alban Ivanov) dazu, für ihre teilweise noch nicht alphabetisierten Schüler eine „Soziale Fahrschule“ zu gründen. Dabei stürzt sie sich und ihr gesamtes Umfeld aber mehr und mehr ins Chaos ...

Eine Komödie mit brechtianischer Fröhlichkeit darüber, dass gerade gute Absichten oft besonders kontraproduktiv sind (Süddeutsche Zeitung)

Eine wahnwitzig freche, satirische Komödie über die wahre Natur des Helfens! (Choices.de)

Foto: © Polyfilm Filmverleih







VAN GOGH - AN DER SCHWELLE ZUR EWIGKEIT-Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit Zoom

VAN GOGH - AN DER SCHWELLE ZUR EWIGKEIT

In Zusammenarbeit mit KIAM (Kunstinitiative Amstetten):

Freitag, 17. 04. | 19.00 Uhr in der Galerie KIAM
Regie: Julian Schnabel, F, 2018, 110 min.

Ein impressionistisches Meisterwerk! Das Sehen filmen ...

Biografisches Drama über die letzten Jahre des Vincent van Gogh. Der Originaltitel „At Eternity’s Gate“ ist die englische Übersetzung des Titels „An der Schwelle zur Ewigweit“, eines Gemäldes von Vincent van Gogh aus dem Jahr 1890, welches als Ausdruck von Depression gilt. 

Der 35-jährige Vincent van Gogh (Willem Dafoe) hat schon über hundert Gemälde gemalt, doch immer noch keinen Erfolg mit seiner Kunst. Außerdem leidet er unter starken psychischen Problemen und ist von Weltschmerz geplagt. Um dem Druck des Lebens in Paris zu entfliehen, zieht er in den Süden Frankreichs in ein kleines Dorf namens Arles, wo er die Natur mit seinem Pinsel auf der Leinwand festhält. Sein enger Freund und Kollege Paul Gauguin (Oscar Isaac) besucht van Gogh in seiner neuen Heimat zwar, findet dessen Gedankenwelt aber zu düster und erdrückend, weswegen er ihn bald wieder verlässt.

Nur van Goghs Bruder und Kunsthändler Theo (Rupert Friend) unterstützt ihn, wo er kann. Meistens ist der Künstler aber alleine mit sich und seinen unberechenbaren Stimmungsschwankungen. Seine mentalen Dämonen lassen ihn nicht los und treiben ihn in eine psychiatrische Anstalt, bis er im Jahr 1890 unter rätselhaften Umständen stirbt ...

„Willem Dafoe ist überwältigend!“ (The New York Times)

„Willem Dafoe, (der für die Darstellung des Vincent van Gogh zweimal als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde), spielt van Gogh mit einer solch fesselnden Mischung aus Empfindsamkeit, Erleuchtung und wahnhaftem Trotz, dass man die Augen kaum abwenden kann.“ (Barbara Schweizerhof, epdFilm)

Foto: © Filmladen Filmverleih







BEAUTIFUL BOY-Beautiful Boy Beautiful Boy Zoom

BEAUTIFUL BOY

Dienstag, 21. 04. (dF) | Mittwoch, 22. 04. (OmU) | 19.30 Uhr in der Galerie KIAM
Regie: Felix van Groeningen, USA, 2018, 121 min.

In "Beautiful Boy" erzählt Felix van Groeningen so realistisch wie bewegend die wahre Geschichte eines drogenabhängigen jungen Mannes und seines Vaters, der alles versucht, seinen Sohn von seiner Sucht zu befreien. Der Film basiert auf den Büchern „Beautiful Boy“ von David Sheff und „Tweak“ von dessen Sohn Nic Sheff, der lange Zeit drogenabhängig war.

David Sheff (Steve Carell) liebt seinen Sohn Nic (Timothée Chalamet). Gerade hat dieser die High School abgeschlossen, und fast alle Colleges, bei denen er sich beworben hat, wollen ihn haben. Nic ist klug, charmant und ein toller Mensch. Doch er hat ein Problem mit Drogen. Zunächst will David es nicht mitbekommen; aber irgendwann kann er nicht mehr wegsehen und bringt Nic dazu, eine Therapie zu machen. Doch die Therapie scheitert und Nic wird rückfällig. Wieder und wieder und wieder. Obwohl David
wirklich alles versucht, weil Liebe, so glaubt er, alles heilen kann. Bis er eines Tages spürt: Nic kann von niemandem geheilt werden außer von sich selbst.

Klug und feinfühlig verbindet der Regisseur die unterschiedlichen Sichtweisen von Vater und Sohn und erzählt die Ereignisse auf ungewöhnliche Art unchronologisch, sodass der Zuschauer intuitiv in beide Figuren eintauchen kann. Dies gelingt auch Dank des intensiven und mitreißenden Spiels der Hauptdarsteller. Timothée Chalamet, der bei den Hollywood Film Awards als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, stellt unter Beweis, warum er zur Zeit als einer der besten Jungdarsteller gefeiert wird, und Steve Carell als liebender doch verzweifelter Vater steht ihm in nichts nach.
Der ergreifende Soundtrack macht "Beautiful Boy" schließlich zu einem fast körperlich spürbaren Filmereignis.

„Tiefgründig, fesselnd, kraftvoll und herzzerreißend!“ (COLLIDER)


Foto: © AMAZON CONTENT SERVICES LLC. François Duhamel







GIRL-Girl Girl Zoom

GIRL

Dienstag, 28. 04. (dF) | Mittwoch, 29. 04. (franzmdU)| 19.30 Uhr in der Galerie KIAM
Regie: Lukas Dhont, Belgien/Niederlande, 2018, 109 min.

Bei seiner Premiere bei den Filmfestspielen in Cannes wurde Girl vom Publikum mit 15-minütigen stehenden Ovationen gefeiert. Das Drama wurde auch mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit der Goldenen Palme für die beste Regie.

Die 17-jährige Lara (eindrucksvoll verkörpert vom damals 14-jährigen Victor Polster) ist transgender. Der Film setzt ein, als Lara sich auf die ersehnte Geschlechtsumwandlung vorbereitet und eine Hormontherapie beginnt. Das verkompliziert die schon unter „normalen“ Umständen nicht einfachen pubertären Umbrüche in Laras Leben. Aber Lara setzt ihrem Leidensweg noch eines drauf: Sie will Balletttänzerin werden. Und daher ist Laras liebevoller und allein erziehender Vater mit ihr und ihrem kleinen Bruder nach Brüssel gezogen, damit sie dort die renommierte, nationale Ballettschule besuchen kann ...

Girl ist ein emphatisches Porträt, das seine ganze Spannung aus der Einfühlung in Laras schwierige Situation bezieht. Der Film legt mit zahlreichen Szenen Wert darauf, herauszustellen, wie sehr ihr Umfeld sie unterstützt und akzeptiert – und lenkt gerade dadurch den Blick auf jene Stolpersteine und Dilemmas, vor denen kein noch so liebevoller Beistand den Teenager bewahren kann.

Als Inspiration diente dem Regisseur die belgische Transfrau und Tänzerin Nora Monsecour. Er schrieb zusammen mit Angelo Tijssens das Drehbuch für seinen fiktionalen Film, ohne Monsecour dabei zu erwähnen, was auch deren Wunsch entsprach. Während der Arbeit am Drehbuch suchte Dhont des Öfteren Rat bei Monsecour, weiteren Transmenschen, Psychologen und Ärzten.

Girl wurde aber keineswegs nur mit Lob bedacht; es gab auch durchaus kontroverse Meinungen. So hat der Film besonders von transgender Pesonen heftige Kritik erfahren, die die Darstellung Laras körperlicher Transition als voyeuristisch und nicht realitätsgetreu empfinden. Manche Stimmen kritisierten, dass der Regisseur und der Hauptdarsteller Cisgender-Personen sind, und es wurde vermehrt darauf hingewiesen, dass der Film vernachlässige, behördliche Hürden und Probleme im Umfeld der transgender Person zu zeigen, die sich als belastender erweisen können als die bloße körperliche Transition selbst.

Foto: © 2018 Menuet







MEINE TOCHTER - FIGLIA MIA-Meine Tochter – Figlia Mia / Figlia Mia Meine Tochter – Figlia Mia / Figlia Mia

MEINE TOCHTER - FIGLIA MIA

In Kooperation mit dem Kulturverein Dante Alighieri Amstetten:

Dienstag, 05. 05. (dF) | Mittwoch, 06. 05. (italmdU) | 19:30 Uhr in der Galerie KIAM

Regie:Laura Bispuri, I/D/CH, 2018, 100 min.

"Meine Tochter – Figlia Mia" erzählt die Geschichte eines Mädchens namens Vittoria, das zwischen einer ungestümen Fremden und der Frau, die es seit zehn Jahren großgezogen hat, hin- und her gerissen ist.

Die neunjährige Vittoria (Sara Casu) lebt bei ihren Eltern Tina und Umberto in einem abgelegenen Dorf auf Sardinien. Bei einem Rodeofest wird das Mädchen auf Angelica (Alba Rohrwacher) aufmerksam, eine blonde Frau, die mit einem Mann anzubändeln versucht. Irgendwie wird Vittoria das Bild dieser Frau nicht mehr los, die lebensfroh und spontan wirkt, so ganz anders als ihre fürsorgliche Mutter.

Tatsächlich kennen sich Tina und die unter einem Alkoholproblem leidende Angelica. Tina besucht die Frau schon lange auf deren heruntergekommenem Hof, wo Angelica mit einigen alten Pferden und einem Hund in den Tag hinein lebt. Angelica hat mit der Zeit beträchtliche Schulden angehäuft, weshalb ihr eine Zwangsräumung droht. Daher beschließt sie zu Tinas Erleichterung, ihren Hof zu räumen und sich auf das italienische Festland zurückzuziehen.
Als Tina einer Bitte Angelicas Folge leistet und eines Tages Vittoria mit auf den Hof bringt, begeistert sich das Mädchen für die Tiere und beginnt, Angelica heimlich Besuche abzustatten. Es folgen gemeinsame Ausflüge der beiden und sie beginnen, sich einander anzunähern. Durch Zufall kommt Tina hinter diese Treffen und befürchtet, Vittoria zu verlieren, die in Wahrheit Angelicas Tochter ist ...

"Figlia mia" ist eine filmische Meditation über die Begriffe Mutter und Tochter: voller Zitate, Anspielungen und Symbole, zwischen Bibel und Brecht, Mythos und Materialismus und Kunst und Natur. Der magische Realismus dieses italienischen Films ist packend.

Foto: © realfiction







BUNUEL IM LABYRINTH DER SCHILDKRÖTEN-Bunuel en el laberinto de las tortugas / Bunuel Im Labyrinth der Schildkröten Bunuel en el laberinto de las tortugas / Bunuel Im Labyrinth der Schildkröten

BUNUEL IM LABYRINTH DER SCHILDKRÖTEN

Dienstag, 12. 05. (dF) | Mittwoch, 13. 05. (OmU) | 19.30 Uhr in der Galerie KIAM
Regie: Salvador Simó, E/NL, 2019, 80 min.

Dieser mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnete Animationsfilm basiert auf einer Graphic Novel (gebräuchliche Bezeichnung für Comics in Buchformat) von Fermin Solis und erzählt von der wahren Entstehungsgeschichte von „Land ohne Brot“, des dritten Films von Luis Bunuel.

Paris im Jahre 1930: Gemeinsam mit Salvador Dali gehört Luis Bunuel zu den Hauptakteuren des Surrealismus. Dennoch sieht es fast so aus, als wäre der 30-jährige Spanier zumindest als Filmemacher bereits am Ende seiner Karriere angekommen. Mit seinem ersten Film „Ein andalusischer Hund“ wird er zwar berühmt, aber mit seinem zweiten Film „Das goldenen Zeitalter“ löst er einen Skandal aus, und seine Produzenten und Geldgeber wenden sich von ihm ab. Bunuel steht nun mittellos da, aber das Schicksal meint es gut mit ihm: Als sein Freund Ramón Acin ein Lotterielos kauft, verspricht er dem Surrealisten, für sein nächstes Filmprojekt zu bezahlen, sollte er gewinnen. Als Acin tatsächlich, gewinnt, hält er sein Versprechen und finanziert Bunuel schließlich dessen dritten Film „Land ohne Brot“.

„Land ohne Brot“ ist der erste dokumentarische Film von Bunuel, berichtet von einer bettelarmen Gegend in der Extremadura und steht ein wenig im Schatten seiner beiden weltberühmten Vorgänger. Dem Film war auch kein Glück beschieden: Weil es die Armut so schonungslos offen legte, wurde das Werk 1933 direkt von der spanischen Regierung verboten und wurde erst drei Jahre später uraufgeführt, als im Land bereits der Bürgerkrieg tobte.

Im Laufe seiner Regiearbeit nimmt Simó auch immer wieder Bezug auf Bunuels Leben, auf seine Prägungen und – wie könnte es bei einem Surrealisten auch anders sein – auf seine Ängste, Träume und Visionen. Zugleich ist der Film auch eine Auseinandersetzung mit der uralten Thematik, wie viel Wahrheit und wie viel Inszenierung in dokumentarischen Werken stecken darf: Denn natürlich ist Bunuel vor allem an der Wirkmächtigkeit von Bildern interessiert, aber nur teilweise an der Wirklichkeit.

Aufregend einfallsreich und richtig surreal! (Rotten Tomatoes)

Foto: © Polyfilm Filmverleih






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